„Für die Klasse der Denker können folgende Maximen (…) zu unwandelbaren Geboten gemacht werden:

1.  Selbst denken.
2.  Sich (…) in die Stelle jedes anderen zu denken.
3.  Jederzeit mit sich selbst einstimmig zu denken.

Das erste Prinzip ist negativ (...) das der zwangsfreien; das zweite positiv, der liberalen, sich den Begriffen anderer bequemenden; das dritte der konsequenten (folgerechten) Denkungsart; …
Die wichtigste Revolution in dem Innern des Menschen ist: ‚der Ausgang desselben aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.’ Statt dessen, daß bis dahin andere für ihn dachten und er bloß nachahmte oder am Gängelbande sich leiten ließ, wagt er es jetzt, mit eigenen Füßen auf dem Boden der Erfahrung, wenngleich noch wackelnd, fortzuschreiten.“


So schreibt es Immanuel Kant in seinem Werk „Anthropologie in pragmatischer Hinsicht" (1798).


Damit ist ein zentrales Anliegen des Philosophieunterrichtes formuliert. An ihm gilt es sich zu orientieren. So lernen die Schülerinnen und Schüler zunächst herausragende Gestalten der Philosophie, sowie grundlegende Fragestellungen und Lösungsansätze dieses Faches kennen. (12/I).

In einem weitern Schwerpunkt wird die Frage nach dem Menschen gestellt (phil. Anthropologie). Wie versteht sich der Mensch? Welche Folgen ergeben sich hieraus für die konkrete Lebensgestaltung? (12/II)

Freiheit, Herrschaft, Macht, Geschichte und Fortschritt sind Begriffe, mit denen das menschliche Miteinander bedacht wird. (13/I)

kant


Erkenntnis und Wissenschaft sind die zentralen Schwerpunkte des letzten Halbjahres vor dem Abitur. (13/II)

Da das Fach in der Jahrgangsstufe 11 nicht angeboten wird, kann es nicht als Prüfungsfach gewählt werden. Gleichwohl können die einzelnen Kurse jedoch in die Abiturwertung engebracht werden.